«Finance 2.0» ist kein Krisen-Revival

Sagt Ihnen der Begriff «Finance 2.0» etwas? Nicht schlimm. Das geht vielen so – vor allem in unseren Breitengraden. Nein, mit dem Begriff ist nicht, wie Zyniker und Schwarzseher vermuten könnten, ein erneutes Aufflackern der Banken- und Finanzkrise gemeint.

Vielmehr geht es darum, in welcher Form neue Medien wie soziale Netzwerke das Bankengeschäft und vor allem die Beziehung zwischen Institut und Kunde verändern werden.

Und da hat die Schweiz Aufholbedarf, wie @MarcPBernegger in einem Artikel der @NZZ feststellte. Im Vergleich zu den USA, Grossbritannien oder Deutschland bezeichnete der Partner von Next Generation Finance Invest die Schweiz gar als rückständig. In anderen Ländern gebe es bereits sogenannte «Mitmach-Banken», die stark auf Social Media und auf die Web-Community setzen würden – beispielsweise in Form von Befragungen vor der Lancierung von neuen Produkten.

Für die Rückständigkeit der Schweiz hat Bernegger auch eine Erklärung: Der Veränderungsdruck sei klein gewesen, Innovation habe kaum auf der Agenda gestanden. Harte Worte, die @AndreasKubli sicher zur Replik zwingen werden: Der ehemalige McKinsey-Partner ist heute bei der @UBSSchweiz für den Bereich Multichannel Management & Digitalization zuständig.

Sagt Ihnen auch nichts? Dann sollten Sie als interessierter Anleger und Bankkunde vielleicht den 8. Oktober 2013 in Ihrer Agenda anstreichen. An diesem Datum findet im Börsengebäude in der Zürcher Selnau nämlich die «Konferenz über die nächste Generation der Finanzdienstleister» statt.

Tönt lang und kompliziert? Geht auch einfacher: «Finance 2.0».

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