Halbleere Zahlenspielereien

Die Frage kann in den meisten Fällen nicht objektiv beantwortet werden: Ist das Glas nun halbvoll oder halbleer?

Urteilen Sie selbst: @Caceis, Anbieterin von Asset Services, und das Beratungsunternehmen @PwC_Luxembourg wollten wissen, wie (und ob überhaupt) Social Media in der Anlageberatung eingesetzt werden. Lediglich 60 Prozent seien aktiv, heisst es in der Studie.

Lediglich? Getrost darf man in diesem Fall auch die Rolle des Optimisten einnehmen und behaupten, dass bereits mehr als die Hälfte der Anlageberater auf die neuen Medien zurückgreifen.

Dass dennoch nicht alle auf den fahrenden Zug aufgesprungen sind, liegt laut Studienauswertung an mangelnden Regulierungen. Und die Finger verbrennen will sich in der Branche in diesen Tagen niemand. Erst recht nicht, wenn es sich um #Neuland handelt. Immerhin: Asset Manager, die Vermögen von mehr als 500 Milliarden Euro verwalten, haben in 77 Prozent aller Fälle ein Social-Media-Konto, wie das Branchenportal @Fondstrends berichtet. «Die Branche steckt noch in den Kinderschuhen», folgert die Studie.

Durch diese Absenz entgehen den Finanzspezialisten möglicherweise interessante Infos, wie eine andere Zahl belegt: 87 Prozent der «Fortune 100»-Unternehmen des @FortuneMagazine waren laut Studie von Burston-Marsteller (@B_M) bereits im vergangenen Jahr auf mindestens einem Social-Media-Kanal aktiv.

«Heute betrachten Asset Manager die sozialen Medien vor allem als Kommunikationsmittel», heisst es bei PwC. Ein Verständnis, das eben doch einem halbleeren Glas entspricht.

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